Grusswort Schützen & Heimatfest 2016

St. ANTONIUS-SCHÜTZENBRUDERSCHAFT
KUCKUM 1909 e.V.

Liebe Schützenbrüder und Schützenschwestern, liebe Gäste,
in einer Zeit, die geprägt ist, von immer schnelleren Veränderungen, ist das

 

Schützen-und Heimatfest
2016
in Kuckum

 

eine tolle Gelegenheit, mit guten Freunden und Bekannten zu feiern und zu lachen.
Wir freuen uns alle auf euren Besuch und hoffen, dass viele schöne Erinnerungen
an vergangene Feste in unserer Heimat an diesem traditionellen Fest der
Generationen geweckt werden.

 

St. Antonius-Schützenbruderschaft
Kuckum 1909 e.V.

 

 

Bilder vom Bezirkskönigschießen

Von Tradition und Zukunft am Tagebau

Erkelenz. Mit den Menschen verliert auch das Brauchtum seine Heimat, wenn in Erkelenz tagebaubedingt umgesiedelt wird. In Kuckum ist am Wochenende zum letzten Mal vor dem offiziellen Umsiedlungsbeginn im Dezember ein Schützenkönigspaar, Heinz und Helga Klos, zusammen mit Jungkönig Henry Klos gekrönt worden. Vorgenommen wurde dieser feierliche Akt der St.-Antonius-Schützenbruderschaft von Bezirkspräses Pater Paul Matthew und Brudermeister Hans Josef Dederichs in der Herz-Jesu-Kirche des Ortes.
Wie eng Tradition und Umsiedlung beieinander stehen, zeigte sich spätestens in der anschließenden Generalversammlung der Schützen. Während mit Heinz und Henry Klos in diesem Jahr zwei Könige regieren, denen das Kuckumer Schützenwesen im Blut liegt (der Großvater von Heinz Klos war Brudermeister der Kuckumer Schützen und der Vater war Schützenkönig), machte Brudermeister Hans Josef Dederichs in der Versammlung die Pläne für den Neuanfang im Umsiedlungsort zum Thema: „Wir wollen mit den Kuckumer Fußballern gemeinsam ein Sport- und Vereinshaus bauen, was passend ist, weil unsere vereinseigene Festwiese in das Ensemble aus Sportplatz und Feuerwehr integriert werden soll. Wie planen keine Konkurrenz zur Mehrzweckhalle oder zum Pfarrzentrum, sondern möchten eine Möglichkeit schaffen, ein Lager und eine Treffgelegenheit zu errichten.“ Finanziert werden solle der Anbau an das Gebäude der Fußballer über Spenden und Eigenmittel der 315 Mitglieder starken Schützenbruderschaft. „Ziel ist es, im Jahr 2020 mit den Vereinseinrichtungen am neuen Ort zu sein.“ Gewählt wurde in Kuckum am Samstag auch: Neuer Geschäftsführer ist Sascha Odermatt und dessen Stellvertreter Timo Müller, die diese Aufgaben von Michael Beckers und Harald Bähren übernahmen. Neue Beisitzer sind Manuel Reuter, Manuel Welters und Daniela Jansen. ++++++++++++++++++++++++++

Kückhovens Schützen waren am Wochenende ebenfalls zusammengekommen. Sie feierten die Kröungsmesse in St. Servatius und hielten anschließend Jahresversammlung ab. Während dieser ehrte Brudermeister Sascha Quasten und sein Stellvertreter Ralf Bayer für 40 Jahre Theo Schiffer, Herbert Schürger und Frank Kraus. Mit den Jubilaren der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft freute sich Königin Daniela Steffens und Michael Schinke sowie Schülerprinz Tim Elsberger.

Quelle: RP

Schnellster Einlass 2016

Liebe Freunde des Oktoberfests Kuckum,

wie Ihr bereits letztes Jahr sehen konntet haben wir ein modernisierung unseres Einlasses vorgenommen. Dies bedeutet, dass Oktoberfesteintrittskarten hauptsächlich über unsere Online plattform www.vvk.kuckum.de und nur noch vereinzelt über Vorverkaufsstellen vor Ort verkauft werden.
Dadurch haben Sie den Vorteil bequem von zuhause die Karten zu bestellen.
2016 wird ein schnellerer Einlass durch die Dienstleistungsfirma Software Tech Europe für Sie gewährleistet.
Der VVK dieses Jahr wird Ihnen in dem Kommenden Wochen angekündigt.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Oktoberfest Team Kuckum

Ein Event der St. Antonius Schützenbruderschaft Kuckum 1909 e.V.
www.kuckum.de

3000 Gäste beim Kuckumer Oktoberfest

Erkelenz. Der dörfliche Ausnahmezustand beginnt pünktlich um halb Sieben. Festzeltwirt Karl-Heinz Oellers und seine Mannschaft sind vorbereitet auf eine lange Nacht. Mehr als 3000 Besucher erleben die Kuckumer Oktoberfest-Gaudi. Von Daniela Giess

Frisch gezapftes Wiesenbier, bayrische Haxen und knusprigen Hähnchen – das alles gehört schon seit vielen Jahren zum Kuckumer Oktoberfest. Auch die Gastgeber der St. Antonius-Schützenbruderschaft aus dem kleinen Ort an der Niers sind im Dauereinsatz – sie versehen Kassendienst am Eingang, arbeiten als Ordner, drücken Stempel auf Handrücken.

Während tausende Festgäste in Richtung Zelt strömen, zieht Brudermeister Hans Josef Dederichs am Abend ein erstes positives Fazit. Die vergangenen vier Wochen bedeuteten für ihn und seine Vorstandskollegen die „heiße Phase“ der Planungen. Die Schützenbrüder sind nicht unerfahren, was die Vorbereitungen des Spektakels betrifft.

„Als Parkmöglichkeiten haben wir zwei Felder angemietet“, sagt Dederichs. Professionelle Security sorgt dafür, dass alles reibungslos läuft. Feuerwehr sowie Helfer des DRK stehen bereit. Auch ein Rettungswagen und ein Krankenwagen warten auf dem Festgelände auf eventuelle Einsätze. „Kleine Rangeleien können wir nie ausschließen, aber ernsthaft verletzt wurde noch nie jemand“, sagt Dederichs.

Der Jugendschutz wird in Kuckum ernst genommen. Für Besucher unter 18 Jahren gibt es einen speziellen „Jugendeingang“ – hier muss der Personalausweis hinterlegt werden. „Wer mit den Eltern kommt, darf länger bleiben. Die anderen, die erst 16 oder 17 sind, müssen das Fest um Mitternacht verlassen.“ Wer sich daran nicht hält, wird mit einer Verwarnung belegt. Auf 4000 Quadratmetern Fläche wird in zwei Riesenzelten bis in die Morgenstunden getanzt, getrunken und gefeiert. Erkelenz‘ Bürgermeister Peter Jansen eröffnet die 27. Oktoberfest-Auflage mit Brudermeister Hans Josef Dederichs, die Blaskapelle „Original Wällster Bayern Power“ spielt „Ein Prosit der Gemütlichkeit“.

Leni Weingart hat keine weite Anreise. Die gebürtige Kuckumerin (49), die seit drei Jahren mit Ehemann Michael in Venrath lebt, feiert schon seit 26 Jahren mit. Ihr schönes grün-bunt kariertes Dirndl hat sie in Köln bei einer großen Kaufhauskette erstanden. „Angefangen hat das hier mit ungefähr 700 Leuten“, erinnert sie sich. „Früher war die Atmosphäre familiärer, man kannte jeden, aber mir gefällt es auch jetzt noch gut.“

Bequem sei die bayrische Tracht aber nicht gerade, gesteht sie: „Das Kleid sitzt schon stramm und ist fest geschnürt. Ich bin froh, wenn ich es nachher wieder ausziehen kann.“ Doch bis dahin wird Leni Weingart, die die Venrather Gaststätte Lanfermann leitet, mit Ehemann Michael tanzen und beim Kuckumer Oktoberfest ausgelassen feiern.
Quelle: RP

29. Oktoberfest Kuckum 28.10.2017

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